Die Trostburg – Geburtshaus des Oswald von Wolkenstein

Oberhalb von Waidbruck befindet sich die Trostburg, eingebettet in ein kleines Waldgebiet und  schon von weitem zu sehen. Cunrat de Trasperch hatte hier Mitte des 12. Jahrhunderts einen Besitz, der dann im folgenden Jahrhundert an die Herren von Velthurns ging und später den Grafen Wolkenstein-Trostburg als Adelssitz diente. Sie wurde im 20. Jahrhundert durch eine private Initiative vor dem Verfall gerettet und man kann sie heute als Südtiroler Burgenmuseum besichtigen.

In der Ausstellung ‘Burgen – Bauwerke der Geschichte’ bekommt man einen hervorragenden Überblick über die Burgengeschichte allgemein. Im Elternhaus des Oswald von Wolkenstein,  Minnesänger aus dem Spätmittelalter, befinden sich drei 1.800 Jahre alte Weihsteine, eine gotische Stube aus dem 15. Jahrhundert, ein Renaissancesaal mit einer Kassettendecke sowie eine der größten Weinpressen. Auch die Tore, Fensterschießscharten und Sturmpfähle sind sehenswert. Der Signal- und Wachturm, auch Kreideturm genannt und mit wunderbaren Überblick auf die gesamte Anlage befindet sich etwas zurückgelagert.